Case 11

Aufbereitung der Kunststoffkreisläufe HDPE durch EFSA-Prozess

Es wurde ein spezieller, fluoreszierender und lebensmittelechter chemischer Marker entwickelt, der als fälschungssicher gilt und welcher punktuell und in Kleinstmengen (im ppm-Bereich - deshalb sehr kostengünstig) in die Kunststoffe für die Produktion von Ladungsträgern für Lebensmittel eingebracht werden kann, z.B. in Transportkisten oder Kunststoffpaletten, bzw. –behälter. Selbstverständlich kann dieser Marker auch in fälschungssichere Bar-/QR-Code/DataMatrix-Label injiziert werden.

In den meisten Fällen genügt eine Identifikation aber über unsere Detektoren, und zwar entweder über das ans Handy gekoppelte Bluetooth-Device, mit der Möglichkeit die Messdaten mit den in unserer Cloudlösung hinterlegten Daten abzugleichen oder den externen Detektor, der als komplettes „Kit“ erhältlich ist. Beide Varianten identifizieren den Marker als Original (und die dem Marker zugeordnete Organisationseinheit).


Es kann aber auch eine vollautomatische Auslesung über eine Anlage mit Förderbändern erfolgen, in beiden Fällen dauert ein Messvorgang zwischen 1-3 Sekunden.

Nach dem positiven Abgleich der Daten in unserer Cloud ist der Nachweis auf Herkunft des Kunststoffes erbracht; wenn der Ladungsträger beschädigt ist, kann er in Mahlgut umgewandelt und über einen EFSA-Prozess aufbereitet werden.

Im Anschluss kann dieses Granulat dann zu neuen Ladungsträgern aufbereitet werden, folglich wieder direkt mit Lebensmitteln in Kontakt treten.

Aus einer gebrauchten Palette (beispielsweise H1) oder einem Euro-Fleischbehälter können dann offiziell wieder diese Produkte hergestellt und in Umlauf gebracht werden.


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